//Ergo­the­ra­pie für Kin­der und Jugend­li­che
Ergo­the­ra­pie für Kin­der und Jugend­li­che 2018-03-20T13:41:56+00:00

Ergo­the­ra­pie für Kin­der und Jugend­li­che

Ergo­the­ra­pie für Kin­der und Jugend­li­che – Die päd­ia­tri­sche Ergo­the­ra­pie

Die päd­ia­tri­sche Ergo­the­ra­pie wen­det sich an Kin­der und Jugend­li­che die in ihrer Hand­lungs­fä­hig­keit ein­ge­schränkt sind, Kin­der mit Bewe­gungs-oder Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten oder Kin­der die von Behin­de­run­gen betrof­fen oder bedroht sind.

Ergotherapie, Muth-Köhne, Kinder, Jugendliche, Senden
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Zie­le

Ziel der Ergo­the­ra­pie ist zusam­men mit dem Kind, Eltern und sozia­len Umfeld (Kin­der­gar­ten, Schu­le) Fähig­kei­ten und Lösungs­stra­te­gi­en zu erar­bei­ten um eine größt­mög­li­che Selbst­stän­dig­keit und Selbst­zu­frie­den­heit des Kin­des im fami­liä­ren All­tag, Kin­der­gar­ten oder Schu­le zu errei­chen.
Ver­schie­de­ne The­ra­pie­kon­zep­te und Behand­lungs­ver­fah­ren wie z.B. das CO-OP Kon­zept, sen­so­ri­sche Inte­gra­ti­ons­the­ra­pie, Mar­bur­ger Kon­zen­tra­ti­ons­pro­gramm kön­nen je nach indi­vi­du­el­ler Ziel­set­zung des Kin­des als The­ra­pie­mit­tel ange­wand wer­den.

Bera­tung

Die Bera­tung und Ein­bin­dung der Eltern im the­ra­peu­ti­schen Pro­zess ist für die Umset­zung der The­ra­pie­zie­le beson­ders wich­tig, eben­so die Koope­ra­ti­on mit dem sozia­len Umfeld (Kindergarten,Schule) des Kin­des, um ent­wick­lungs­för­dernd zu unter­stüt­zen und häus­li­che oder schu­li­sche Pro­blem­si­tua­tio­nen zu ent­las­ten.

Bei­spie­le für eine indi­vi­du­el­le Ziel­set­zung kön­nen sein:

  • die Schul­ta­sche selbst­stän­dig und voll­stän­dig zu packen
  • selbst­stän­dig in den Tag zu star­ten, in ange­mes­se­ner Zeit anzie­hen, Zäh­ne put­zen, früh­stü­cken
  • die Haus­auf­ga­ben in ange­mes­se­ner Zeit und eigen­ver­ant­wort­lich erle­di­gen
  • sich an Ver­hal­tens­re­geln hal­ten
  • Ver­bes­se­rung der Stift­hal­tung und ande­ren fein­mo­to­ri­schen Fähig­kei­ten
  • Kon­zen­tra­ti­on und Aus­dau­er schu­len um dem Unter­richt bes­ser fol­gen zu kön­nen und eigen­stän­di­ges ler­nen zu ermög­li­chen
  • För­de­rung der Koor­di­na­ti­on und moto­ri­schen Geschick­lich­keit
  • För­de­rung emo­tio­na­ler und sozia­ler Kom­pe­ten­zen
  • Regu­lie­rung der eige­nen Impul­si­vi­tät
  • För­de­rung des Selbst­be­wusst­seins und der Selbst­stän­dig­keit
  • gelas­se­ne­res umge­hen mit Schwie­rig­kei­ten, Kri­tik und Pro­ble­men

Ver­ord­nung

Die ergo­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung kann vom Kin­der­arzt oder Haus­arzt ver­ord­net wer­den und wird bei ent­spre­chen­der Indi­ka­ti­on von den pri­va­ten oder gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­nom­men.