//Ergo­the­ra­pie für Demenz­er­krank­te und deren Ange­hö­ri­ge
Ergo­the­ra­pie für Demenz­er­krank­te und deren Ange­hö­ri­ge 2018-03-20T13:39:06+00:00

Ergo­the­ra­pie für Demenz­er­krank­te und deren Ange­hö­ri­ge

Ein Schwer­punkt unse­rer Pra­xis ist die Arbeit mit älte­ren Men­schen, die an Demenz erkrankt sind, sowie deren Ange­hö­ri­gen. Wir unter­stüt­zen die Men­schen in der All­tags­be­wäl­ti­gung und bera­ten Ange­hö­ri­ge im Umgang mit den Betrof­fe­nen und der Gestal­tung des Wohn­um­fel­des.

Für Men­schen mit leich­ter und mitt­le­rer Demenz und ihren Ange­hö­ri­gen bie­ten wir das Inter­ven­ti­ons­pro­gramm HED-I (Häus­li­che Ergo­the­ra­pie bei Demenz- Inter­ven­ti­ons­pro­gramm) im häus­li­chen Umfeld an.

HED-I : Häus­li­che Ergo­the­ra­pie bei Demenz

HED-I ist ein ergo­the­ra­peu­ti­sches Kurz­zeit-Inter­ven­ti­ons­pro­gramm für Men­schen mit leich­ter bis mit­tel­schwe­rer Demenz und ihre Ange­hö­ri­gen im häus­li­chen Umfeld. Das Pro­gramm wur­de auf der Grund­la­ge wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se wie auch auf der Basis prak­ti­scher Erfah­run­gen eigens für die Pra­xis ent­wi­ckelt. Ziel ist es, die Ver­sor­gung für Men­schen mit Demenz und deren Ange­hö­ri­gen im häus­li­chen Umfeld zu ver­bes­sern.

Gemein­sam mit den Betrof­fe­nen wer­den Stra­te­gi­en ent­wi­ckelt, um gewohn­te und sinn­stif­ten­de All­tags­ak­ti­vi­tä­ten wei­ter­hin aus­füh­ren zu kön­nen. Durch Bera­tung und Anlei­tung erfah­ren die Ange­hö­ri­gen Bewäl­ti­gungs­stra­te­gi­en für den häus­li­chen All­tag.

Ziel­grup­pe

Men­schen mit leich­ter bis mit­tel­gra­di­ger Demenz

  • mit Ihren Ange­hö­ri­gen in der häus­li­chen Umge­bung
  • bei Ein­schrän­kun­gen in den gewohn­ten All­tags­ak­ti­vi­tä­ten
  • bei Pro­ble­men in der Kommunikation/ Kon­flik­ten mit Ange­hö­ri­gen
  • bei Belas­tungs­re­ak­tio­nen des Ange­hö­ri­gen durch die Betreu­ung des Erkrank­ten

Ziel­set­zung

Gelin­gen­de All­tags­ak­ti­vi­tä­ten in den Berei­chen Selbst­ver­sor­gung, Mobi­li­tät, Haus­halts­füh­rung, Frei­zeit und Teil­ha­be am sozia­len Leben 

Maß­nah­men

  • Res­sour­cen des Erkrank­ten wer­den akti­viert
  • Ange­hö­ri­ge wer­den prak­tisch ange­lei­tet
  • Pro­blem­lö­se­stra­te­gi­en wer­den gemein­sam ent­wi­ckelt und in der häus­li­chen Umge­bung in der All­tags­si­tua­ti­on prak­tisch erprobt.

Ver­ord­nung

Nach der Heil­mit­tel­richt­li­nie von 2011 ist das Inter­ven­ti­ons­pro­gramm fol­gen­der­ma­ßen ver­ord­nungs­fä­hig:

  • Indi­ka­ti­ons­schlüs­sel: PS 5 (Demen­zen)
  • Heil­mit­tel: Psy­chisch-funk­tio­nel­le Behand­lung (A-PFB)
  • Behand­lungs­fre­quenz: 1–2 mal wöchent­lich
  • als Haus­be­such
  • HED-I  ist in der Regel auf bis zu 20 The­ra­pie-Ein­hei­ten im Haus­be­such begrenzt.

Bei Fra­gen zum The­ra­pie­pro­gramm hel­fen wir Ihnen ger­ne wei­ter.